Sauberes Wasser- Ein Menschenrecht
Der Prophet (sas) sagte: "Die besten Menschen sind diejenigen, die den (übrigen) Menschen am nützlichsten sind." (At-Tabarani in Al-Muʿdscham al-Ausat, Nr. 5783)
Zugang zu sauberem Wasser ist im Islam eine religiöse Pflicht, eine der wertvollsten Formen von Sadaqa und zugleich eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit und Medizin. Das Brunnenprojekt der NMMA verbindet damit spirituelle Verantwortung, universelle Menschenrechte und konkrete gesundheitsfördernde Wirkung
Frau Zeliha Vural realisiert das Brunnenprojekt gemeinsam mit zuverlässigen Partnern vor Ort selbst. Für jeden Standort werden Bedarf, Nachhaltigkeit und die Einbindung der lokalen Gemeinschaft sorgfältig geprüft. Nach Fertigstellung der Brunnen begleiten wir Wartung und Nutzung, damit das Wasser langfristig sicher und zugänglich bleibt.




Wasser als Quelle des Lebens
Wasser wird im Quran als Grundlage alles Lebendigen beschrieben: Allah lässt Wasser herabkommen, durch das Pflanzen wachsen, Tiere versorgt und Menschen mit Trinkwasser beschenkt werden. In einem Vers wird betont, dass aus Wasser alles Lebendige geschaffen wurde, was die zentrale Bedeutung von Wasser für das Leben unterstreicht (vgl. Quran, Sure Al-Anbiya 21:30, sowie Sure 16:10–11 in verbreiteten deutschen Übersetzungen
In der Prophetenüberlieferung wird die Versorgung mit Wasser als besonders verdienstvolle, fortdauernde Wohltat hervorgehoben. Mehrere Gelehrte führen einen Hadith an, nach dem das Spenden von Wasser zu den besten Formen von Sadaqa zählt und als Sadaqa Dschariya gilt (der Lohn anhält, solange Menschen davon profitieren).
Brunnenbau und Wasserversorgung sind daher ein besonders anschauliches Beispiel für gelebte Barmherzigkeit: Jeder Schluck Wasser, jede Möglichkeit zur Körperpflege und jede vermiedene Krankheit wird im islamischen Verständnis als Teil dieser fortlaufenden Wohltat gewertet. So verbindet Wasser Spiritualität mit ganz konkretem Schutz von Gesundheit und Leben.

Wasser - Ein Menschenrecht
Sauberes Trinkwasser ist nach WHO-Angaben eine der wichtigsten Grundlagen für Gesundheit, Infektionsschutz und funktionierende Gesundheitssysteme. Es verhindert Durchfallerkrankungen, fördert Hygiene, schützt insbesondere Kinder vor Dehydrierung und ermöglicht sichere Versorgung in Kliniken und Praxen.
Trotz großer Fortschritte haben laut WHO und UNICEF weltweit weiterhin rund 2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu „safely managed drinking water“, also sicher verwaltetem Trinkwasser aus einer geschützten Quelle.
Siehe auch: WHO Report & BMZ
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